Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Münster

Tongji University


Anzahl Studierende: 60.000
Gründungsjahr: 1907
Stadt: Shanghai
Einwohnerzahl: ca. 16 Millionen
Geeignet für (Studienfach): BWL
Geeignet für (Studienabschluss):
Bachelor, Master
Austauschplätze (SEM): WS: 1, SS: 1
Austauschplätze (CDHK): WS: 3, SS: 1
Studiendauer: 1 Semester
Kalenderjahr:
WS: September bis Januar
  SS: März bis Juli
Vorlesungssprache: Deutsch/Englisch/Chinesisch
Studiengebühren: werden erlassen
Finanzielle Förderung:

3 Stipendien: ISAP                    (Reisekostenpauschale und monatliches Stipendium; 1 Bachelor u. 2 Masterstudenten)           

Bewerbungschluss: siehe Bewerbungsleitfaden
Ansprechpartner: Sophie Wohlhage
Christina Voets
Voraussetzungen:
(nur für SEM)
TOEFL ibT 79 oder
IELTS 6.5
Webseiten:
Tongji University
Website des Lehrstuhls

Chinesisch Deutsches Hochschulkolleg (CDHK)

School of Economics and Management (SEM)

Stadt Shanghai

Data Sheet Fall 2012
Erfahrungsberichte: Auslandssemester an der Tongji University in Shanghai, SS 2007

Auslandssemester an der Tongji University in Shanghai, WS 2008/2009
   Auslandssemester an der Tongji University in Shanghai, WS 2010/2011 (1)

Auslandssemester an der Tongji University in Shanghai, WS 2010/2011 (2)
                                     
         

Informationen über China

Lebenshaltungskosten

Nach Erfahrung von Studierenden muss neben den Studiengebühren von ca. EUR 500,- monatlich ausgegangen werden. Das Preisniveau schwankt sehr zwischen den Provinzstädten, den Küstenmetropolen und der Hauptstadt Peking.

Unterkunft

Studierende aus dem Ausland müssen in der Regel in campuseigenen Wohnheimen wohnen (privates wohnen ist prinzipiell möglich). Die Mieten betragen zwischen EUR 100,- und EUR 200,- pro Monat für ein Doppelzimmer; sind Einzelzimmer erhältlich, muss ungefähr der doppelte Preis bezahlt werden.

Hochschulen

China verfügt über eine große Anzahl von Hochschulen (ca. 2000), die sich in Forschung und Lehre auf ein Spezialgebiet beschränken, und über Volluniversitäten, die meist um die Jahrhundertwende herum gegründet wurden. Ausländischen Studierenden stehen nicht alle Einrichtungen des Landes offen. Die sogenannten Schlüsselhochschulen, sie unterstehen direkt dem Bildungsministerium und nicht den Provinzregierungen, sind nahezu deckungsgleich mit den Hochschulen, an denen ausländische Studierende zugelassen werden (ca. 400). Neben den staatlichen Hochschulen konnten sich in den letzten Jahren zehn staatlich akkreditierte private Hochschulen etablieren.

Hier finden Sie eine Liste der chinesischen Hochschulen.

Studiensystem

Das Studienjahr in der Volksrepublik China ist in zwei Semester eingeteilt. Das Wintersemester ist das Hauptsemester, in dem die meisten Studierenden ihr Studium aufnehmen. Es beginnt im September und endet im Januar/Februar. Das Sommersemester beginnt im Februar/März und endet im Juli.

Im Zuge einer Bildungsreform hält zwar eine interaktive Unterrichtsform Einzug in die chinesischen Hochschulen, im Vergleich zu Deutschland ist die Lehrmethode jedoch immer noch stark verschult. Die Leistung wird anhand eines Punktesystems gemessen, das auch strikte Anwesenheitspflicht vorsieht. Die Kurse und Vorlesungen schließen fast alle mit einer Prüfung ab.

Das chinesische Studiensystem unterscheidet zwischen:

Undergraduate-Bereich:
Die meist vierjährigen Bachelor-Studiengänge (in Ausnahmefällen auch fünf- und sechsjährig) führen zum Erwerb des akademischen Titels Xueshi.
Ebenfalls im Undergraduate-Bereich angesiedelt sind die Junior Colleges, die praxisorientierte zwei- bis dreijährige Studiengänge anbieten. Hier wird ein Teil des enormen Bedarfs an Fachkräften gedeckt.

Postgraduate-Bereich:
Aufbauend auf die Bachelor-Studiengänge werden zwei- bis dreijährige Master-Studiengänge angeboten. Sie werden mit dem akademischen Grad Shuoshi abgeschlossen. Dazu müssen die nötigen credits nachgewiesen, eine Examensarbeit verfasst und erfolgreich verteidigt werden.

Ein dreijähriges Doktorandenstudium umfasst ebenfalls forschungsbegleitende Kurse und damit verbunden den Erwerb von credits. Das Verfassen der Dissertation und das Rigorosum sind weitere Voraussetzungen, um den Titel Boshi zu erwerben.

Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis

Für die Einreise in die Volksrepublik China wird in jedem Fall ein Visum benötigt, das je nach Dauer des Aufenthalts unterschiedlich kategorisiert wird. Das Visum sollte nicht länger als zwei Monate vor der Abreise bei der Botschaft der Volksrepublik China oder den Generalkonsulaten beantragt werden. Ein gültiger Reisepass, das Visumsantragsformular mit Foto, der Zulassungsbescheid der Hochschule und die Kopie des Gesundheitszeugnisses (dies gilt nicht für diejenigen, die nicht länger als ein Semester in der VR China verbringen) sind zur Beantragung erforderlich.

In China angekommen, müssen Studierende sich innerhalb der ersten 30 Tage bei der lokalen Polizeibehörde registrieren lassen.

Es ist ausländischen Studierenden grundsätzlich erlaubt, in China einen Ferienjob anzunehmen. Das Job-Angebot und die Bezahlung sind regional sehr unterschiedlich.

Versicherung

Die deutsche Krankenversicherung deckt in der Regel Studienaufenthalte in außereuropäischen Ländern nicht ab. Es ist deswegen notwendig, sich rechtzeitig um eine Auslandsversicherung zu kümmern. Prüfen Sie genau, welche Leistungen im Versicherungspaket enthalten sind (bspw. Zahnbehandlung, Selbstbehalt, Rücktransport, etc.) und vergleichen Sie Angebote. Empfehlungen gibt dazu auch der DAAD. In manchen Fällen müssen Sie sich auch über die Gastuniversität versichern. Darüber werden sie ggf. bei Platzzusage informiert. Bitte denken Sie auch an eine im Ausland gültige Haftpflichtversicherung.

Bei Platzzusage muss ein gültiger Auslandskrankenversicherungsnachweis im IRC nachgereicht werden.


Links zu Job und Studium im Ausland

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