Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Münster
University of Houston
| Anzahl Studierende: | 36.000 |
| Gründungsjahr: | 1927 |
| Stadt: | Houston |
| Einwohnerzahl: | 2.200.000 |
| Geeignet für (Studienfach): | BWL, insb. Schwerpunkt Marketing |
| Geeignet für (Studienabschluss): |
Bachelor |
| Austauschplätze: | WS: 5 |
| Studiendauer: | 1 od. 2 Semester |
| Kalenderjahr: | WS: Mitte August bis Mitte Dezember |
| Vorlesungssprache: | Englisch |
| Studiengebühren: | werden erlassen |
| Bewerbung: | siehe Bewerbungsleitfaden |
Voraussetzungen: |
TOEFL Test erforderlich, mindestens 80 Punkte im internetbasierten TOEFL (ibT).
|
| Ansprechpartner: | Sophie Wohlhage |
| Erfahrungsberichte: |
Auslandssemester an der University of Houston, WS 2011/2012 (1) Auslandssemester an der University of Houston, WS 2011/2012 (2) |
| Webseiten: | University of Houston |
| Stadt Houston |
Informationen über die USA
Lebenshaltungskosten
Eine verbindliche Summe kann hier natürlich nicht genannt werden, doch
ist es ratsam, von Orientierungsdaten auszugehen. Am ehesten lassen
sich die Lebenshaltungskosten für Studierende berechnen, die in einem
Wohnheim auf dem Campus wohnen. In diesem - wohl preiswertesten - Fall
muss, zusätzlich zu den Studiengebühren, mit ca. US$ 1.000,- pro Monat
gerechnet werden, so dass die Gesamtkosten für ein akademisches Jahr
zwischen US$ 16.000,- und US$ 46.000,- liegen (EUR 1,- = US$ 1.556;
Stand Mai 2008).
Bei Studierenden, die außerhalb des Universitätsgeländes (off campus)
wohnen, werden die Kosten hauptsächlich von der Höhe der Miete
bestimmt, die je nach Stadt und Region sehr unterschiedlich ist. Hier
erkundigt man sich am besten bei seiner zukünftigen Gasthochschule nach
dem vor Ort üblichen Preisniveau.
Unterkunft
Campus-Hochschulen bieten sowohl Unterkunft wie auch Verpflegung zu
Preisen zwischen US$ 5.200,- und US$ 7.500,- pro Jahr (Ferienzeiten
ausgenommen) an. Auf dem privaten Wohnungsmarkt betragen die Mieten
zwischen US$ 7.000,- und US $10.000,- pro Jahr (EUR 1,- = US$ 1.556;
Stand Mai 2008).
Hochschulen
Das postsekundare Bildungswesen wird in den USA als
Dienstleistungsgewerbe betrachtet und besteht aus ca. 10.000
Einrichtungen mit 4000 akkreditierten Hochschulen. Die Trägerschaft
kann öffentlich oder privat sein, und da es sich um eigenständige
Wirtschaftsbetriebe handelt, ist es nicht verwunderlich, dass die
Hochschulen von einem nicht-akademischen Verwaltungsrat verwaltet
werden. Dieser Status erklärt die hohen Studiengebühren und die
durchaus üblichen Abteilungen für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.
Folgende Seiten geben eine Übersicht aller Hochschulen:
Brain Track
University of Florida's list of US universities
Ranking
ist aus dem amerikanischen Hochschulwesen nicht mehr wegzudenken. Je
nach begutachtender Organisation und Kriterienkatalog können sich die
Ergebnisse unterscheiden, deshalb ist Vorsicht geboten. Rankings haben
einen kommerziellen Aspekt und werden hauptsächlich von privaten
Einrichtungen oder den Medien durchgeführt, nicht von einer allgemein
anerkannten staatlichen Autorität.
Der Stundenplan/Lehrplan (program/curriculum) bildet den äußeren Rahmen
für den individuellen Studienplan, der mit dem, jedem Studenten
zugeteilten academic adviser besprochen und von diesem auch genehmigt
werden muss. Die Wettbewerbsorientiertheit des gesamten Systems äußert
sich im leistungsorientierten Ablauf des Studiums: ein großes
Arbeitspensum und das Prinzip der kontinuierlichen Zwischenprüfungen.
Hochschultypen und Abschlüsse
Aufgrund der Vielschichtigkeit des amerikanischen Hochschulwesens, können hier nur die relevantesten Typen aufgeführt werden.
4-year Colleges:
als eigenständige Institutionen und zugleich auch als Kernstück der
universities sind sie die Ausbildungsstätten der undergraduate
education. Der angestrebte Studienabschluss ist der akademische Grad
des Bachelor of Arts oder Sciences (B.A./B.S.).
University (einige technische Universitäten führen die Bezeichnung Institute of Technology):
es handelt sich um Hochschulen, die über die College-Ausbildung hinaus Studiengänge im graduate-Bereich anbieten.
Graduate Schools:
sie sind ein Teil der university und vertiefen im graduate study das
wissenschaftliche Studium über das college hinaus. Der Abschluss ist
entweder der Master (M.A. = of Arts, M.S. = of Science) oder im Falle
eines Doktorats der Doktorgrad (Ph.D. = Doctor of Philosophy). Typische
Fächer sind die nicht unmittelbar berufsbezogenen Disziplinen der
Geisteswissenschaften.
Professional Education/Professional School:
hiermit werden Fachbereiche und Fakultäten bezeichnet, die zu
'gelehrten Berufen' führen. Die Studiengänge werden i.d.R. mit einem
first professional degree (z.B. Bachelor of Arts in Education) beendet
und können in graduate programs vertieft werden, die zu einem second
professional degree führen (z.B. Master of Arts in Teaching).
Für Informationen zu der Anerkennung von Studienleistungen wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.
Studiensystem
Das amerikanische Hochschulsystem ist stark dezentralisiert und äußerst
vielfältig. Die Institutionen unterscheiden sich nach Zielen,
Organisationsstruktur, Art der study programs (akademisch bzw.
berufsorientiert) sowie nach Finanzierung (öffentlich/privat).
Das Studium in den USA ist in zwei deutlich voneinander abgegrenzte
Abschnitte eingeteilt: die in der Regel vierjährigen undergraduate
studies und die darauffolgenden zweijährigen graduate studies. Die für
reglementierte akademische Berufe qualifizierenden professional studies
folgen eigenen Regeln und Abläufen. Das amerikanische Hochschulsystem
kennt rund 2.500 akademische Grade, die sich in vier große Gruppen
einteilen lassen: Associate degrees (community colleges), Bachelor
degrees (undergraduate studies), Master's degrees (graduate studies),
doctoral degrees.
Weitere Informationen zum Studiensystem finden Sie hier.
Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis
Für die Einreise in die USA benötigen deutsche Besucher einen gültigen
Reisepass. Des Weiteren ist für den Studienaufenthalt ein
Studenten-Visum notwendig, das nach Vorlage des Certificate of
Eligibility erteilt wird. Das Zertifikat erhält man von der
amerikanischen Gasthochschule. Studenten-Visa beinhalten keine
Arbeitserlaubnis, diese kann in manchen Fällen von der Gasthochschule
erteilt werden.
Neben der Visaantragsgebühr ist eine Gebühr für das Student and Exchange Visitor Information System (SEVIS) zu zahlen.
Detaillierte Visa-Informationen (Studentenvisum) erhalten Sie bei der Botschaft.




