Profil: Ökonometrie und Statistik
Die Ökonometrie ist die Brücke zwischen ökonomischer Theorie einerseits und empirischen Befunden andererseits. Für empirische Anwendungen in den Wirtschaftswissenschaften benötigt man ökonometrische Methoden, die selbst auf mathematisch-statistischen Verfahren basieren. Die zunehmende Verfügbarkeit von makro- und mikroökonomischen Daten und die immer höhere Leistungsfähigkeit der Computer erfordern und erlauben die Entwicklung neuer statistischer Methoden, sie sowohl aus theoretischer als auch aus anwendungsorientierter Sicht von großem Interesse sind.
Das Institut für Ökonometrie und Wirtschaftsstatistik widmet sich der Analyse von Daten zur Aufdeckung ökonomischer Wirkungszusammenhänge mittels Anwendung statistischer Methoden sowie der Entwicklung der Methoden selbst. Die Forschungsschwerpunkte des Instituts liegen zur Zeit auf statistischen Aspekten der Einkommensdynamik, berechenbaren allgemeinen Gleichgewichtsmodellen, statistischer Inferenz für Copulas sowie der Modellierung ultra-hochfrequenter Finanzmarktdaten.
Das Fachgebiet „Volkswirtschaftslehre, insbesondere Empirische Wirtschaftsforschung“ hat das Ziel, die Ausbildung und Forschung in quantitativen Methoden am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften auszudehnen. Die Einsatzgebiete liegen auf der Schnittstelle zwischen formalen Methoden der Volkswirtschaftslehre einerseits und deren empirischer Überprüfung anhand ökonometrischer Methoden andererseits. Das aktuelle Forschungsinteresse richtet sich auf die Entwicklung und empirische Evaluierung dynamischer Modelle in der Wechselkurs- und Zinstheorie sowie für andere Vermögenspreise. Die hierfür benötigten innovativen Methoden der Finanzmarktökonometrie werden in Kooperation mit dem Institut für Ökonometrie und Wirtschaftsstatistik entwickelt.



